Nissan testet sein Roboter-Taxi in Japan

Vor einigen Monaten kündigte die japanische Marke Nissan ein umfangreiches Projekt an. Sie plant, ein Robotertaxi auf den Markt zu bringen. Es handelt sich um ein Fahrzeug, das Passagiere von einem Punkt zum anderen ohne menschliches Eingreifen transportieren soll. Diese Fahrzeuge werden somit fahrerlos sein. Die Marke hat tatsächlich den Test ihres Projekts wie versprochen gestartet. Mehrere Teilnehmer wurden ausgewählt, um an diesem Vorprojekt teilzunehmen. So werden Mängel erkannt und Lösungen gefunden, damit im Jahr 2020 der kommerziellen Robotertaxi-Service in den Städten Japans wirksam ist.

Zwei Robotertaxis für die Nutzer bereitgestellt

Für den Test ihres Robotertaxi-Projekts hat die Automarke Nissan zwei autonome Fahrzeuge den Bewohnern des Hafenviertels Minato Mirai in Yokohama, unweit von Tokio, zur Verfügung gestellt. In Partnerschaft mit DeNa, einem Unternehmen, das auf Mobiltelefonie spezialisiert ist, wurde eine Anwendung entwickelt. Sie trägt den Namen „Easy Ride“ und dient der Buchung des autonomen Fahrzeugs.

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Dieser Test zielt im Allgemeinen darauf ab, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber den Robotertaxis zu berücksichtigen. In naher Zukunft könnten Robotertaxis durchaus mehr als 45 % des gesamten Gewinns im Automobilsektor ausmachen. Das rechtfertigt sicherlich das Interesse, das die Technologieriesen an autonomen Taxis haben.

Die Hauptmerkmale der Robotertaxis, die Gegenstand des Nissan-Tests sind

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Die zwei autonomen Taxis, die Nissan für diesen 15-tägigen Test anbietet, sind mit modernster Technologie ausgestattet. So finden sich 13 Kameras, die mit einem Radar und 6 Scannern verbunden sind. Diese Elemente sollen es dem Fahrzeug ermöglichen, Hindernisse im Straßenverkehr zu erkennen und entsprechend zu reagieren, basierend auf seinen Programmierungen.

Die beiden Fahrzeuge können direkt über die Buchungsanwendung „Easy Ride“ entwickelt von DeNa, dem Partner von Nissan, reserviert werden. Diese Fahrzeuge können eine zuvor festgelegte Strecke von 4,5 km im Hafenviertel Mirai Minato zurücklegen. Während dieses Tests ist jedoch ein Fahrer im Fahrzeug anwesend. Seine Aufgabe ist es, im Falle von größeren Fehlfunktionen des Fahrzeugs das Steuer zu übernehmen; seine Anwesenheit ist somit eine Sicherheitsmaßnahme. Darüber hinaus gibt es ein Kontrollzentrum, das aus mehreren Bedienern besteht, die den Fortschritt des Fahrzeugs in den Gassen und Straßen der Stadt überwachen. In Bezug auf den Komfort bieten die beiden Fahrzeuge alles Notwendige, damit die Passagiere während ihrer Fahrt ein unvergessliches Erlebnis genießen können.

In einem besonders dichten Verkehr in dieser Stadt konnten die Fahrzeuge mehrere Kurven meistern. Dank ihrer verschiedenen Sensoren konnten sie anderen Verkehrsteilnehmern ausweichen. Sie hielten sich an die Vorschriften für den Verkehr in der Stadt, indem sie die Ampeln und verschiedene Vorfahrtsregeln berücksichtigten. Die Testergebnisse sind insgesamt überzeugend. Darüber hinaus plant die Renault-Gruppe, die mit der Marke Nissan verbunden ist, ebenfalls Tests in den Gassen der Normandie in der Region Rouen durchzuführen. Dieses Projekt könnte eine bedeutende neue Erfahrung im Bereich Transport darstellen.

Nissan testet sein Roboter-Taxi in Japan